Datenintegration
Der Digitale Zwilling Sachsen soll Geodaten aus unterschiedlichen Quellen und Formaten in einer einheitlichen, verknüpften Datenbasis zusammenführen. Erprobt wird dies anhand der Kombination mit Drohnenaufnahmen und Straßenbefahrungsdaten im 3D-Modell.
01 | Zielgruppe und Problem
Verwaltungen, Kommunen und Planungsbüros nutzen Geodaten aus unterschiedlichen Quellen, Formaten und Erfassungsverfahren. Gebäudedaten, Infrastrukturinformationen, Höhenmodelle und weitere Fachdaten liegen häufig in unterschiedlichen Systemen und Formaten vor. Ihre gemeinsame Nutzung erfordert daher zusätzliche Schritte zur Aufbereitung und Verknüpfung.
02 | Was bringt es?
Der Digitale Zwilling Sachsen soll eine standardisierte und integrierte Datenbasis schaffen. Behörden, Kommunen und Fachanwender sollen auf einheitlich aufbereitete und nachvollziehbar verknüpfte Daten zugreifen können. Das soll den Aufwand für Datenrecherche reduzieren und schnellere sowie verlässlichere Entscheidungen ermöglichen.
03 | Praktisches Beispiel: Datenintegration und Datenverdichtung
Erprobt wird die Kombination von Daten aus vielen Quellen: Drohnenbefliegungen, mobile Kartierung, Lasermessungen, Katasterdaten, 3D-Stadtmodelle und historische Karten. So sollen sich sowohl aktuelle Situationen als auch historische Entwicklungen anschaulich darstellen lassen.
Besonders nützlich ist die Verknüpfung von 3D-Gebäudedaten mit zusätzlichen Informationen. Daten zu Schulen, Kindergärten, Krankenhäusern, Windenergieanlagen oder technische Gebäudeinformationen sollen direkt am jeweiligen Objekt im 3D-Modell sichtbar werden. Beschäftigte in Verwaltung und Planung sollen alle relevanten Informationen räumlich gebündelt finden, statt Informationen aus unterschiedlichen Tabellen und Systemen einzeln zusammentragen zu müssen.
04 | Video-Link
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