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BIM und Gebäudemodelle

Im Digitalen Zwilling Sachsen sollen Bauwerksmodelle in eine einheitliche 3D-Grundlage eingebunden und mit Umgebungsdaten verknüpft werden können. Erprobt wird dies anhand der Integration geplanter Bauvorhaben.

01 | Zielgruppe und Problem
Architekten, Ingenieure, Infrastrukturunternehmen und Stadtplaner arbeiten mit digitalen Bauwerksmodellen. Building Information Modeling (BIM) bezeichnet eine Methode, bei der Bauwerksinformationen digital erstellt, verwaltet und genutzt werden. Die Modelle enthalten geometrische Informationen und können durch weitere fachliche Angaben ergänzt werden. Aufgrund der Komplexität von BIM ist es bislang relativ aufwendig, Bauwerksmodelle im räumlichen Zusammenhang zu betrachten.

02 | Was bringt es?
Der Digitale Zwilling Sachsen soll eine standardisierte 3D-Grundlage bieten, in die BIM-Modelle eingebunden und mit Umgebungsdaten verknüpft werden können. Dadurch sollen Planungen anschaulicher und räumliche Zusammenhänge besser nachvollziehbar werden. Behörden und andere Entscheidungsträger könnten geplante Bauvorhaben so bereits vor ihrer Umsetzung im räumlichen Kontext betrachten und mögliche Auswirkungen besser einschätzen.

03 | Praktisches Beispiel: Integration von BIM-Modellen
Das GeoSN erprobt die Integration von BIM-Modellen. Geplante Bauvorhaben, etwa Gebäude, Schienenwege und Brücken, sollen als digitale Modelle in den Digitalen Zwilling Sachsen eingebunden und in ihrer Umgebung dargestellt werden. So könnten mögliche Auswirkungen, Planungsvarianten und räumliche Konflikte frühzeitig sichtbar werden. Die Darstellung kann Verwaltungen, politischen Entscheidungsträgern und Genehmigungsbehörden helfen, geplante Vorhaben besser nachzuvollziehen und zu beurteilen. Sofern die entsprechenden Planungsgrundlagen öffentlich zugänglich sind, können auch Bürgerinnen und Bürger davon profitieren.

04 | Video-Link
Zum Video: BIM und Gebäudemodelle

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